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Best-Practice bei Produktivität und Kosten des Unternehmens-IT-Bereiches

als Basis zur Realisierung der eigentlichen Zielsetzung der Unternehmens-IT nämlich des „IT-Unternehmens-Nutzens“ auf Best-Practice-Niveau

Zielsetzungen

  • Erhöhung der Produktivität des IT-Bereiches auf BP-Niveau, d.h. um bis zu Faktor 3,5
  • Verringerung der IT-Gesamt-Kosten auf BP-Niveau, d.h. um bis zu 55%
  • Erhöhung des IT-Unternehmens-Nutzens auf BP-Niveau, d.h. um bis zu 58%, mindestens

Zusammenfassung für Entscheider

Schlagworte wie „Digitalisierung der Unternehmen“, „Industrie 4.0“, „IoT“, „Cloud-Computing“, „Cognitive Computing“ und weit überdurchschnittlich steigende Umsatzzahlen einzelner IT-Unternehmen, insbesondere aus dem „Silicon Valley“ und aus „Washington State“ vermitteln den Eindruck, dass in der IT-Branche alles in bester Ordnung sei: Leider ist dieser Eindruck oberflächlich und völlig falsch: In Wahrheit gibt es inzwischen bei der Entwicklung der IT einen fundamentalen Unterschied zwischen dem „Enterprise Computing“ (Unternehmens-IT), dem „Personal Computing“ und dem sich gerade in statu nascendi befindlichen „Cognitive Computing“! Und die bisher den IT-Fortschritt antreibenden Kräfte sind seit etwa 2 Jahrzehnten dabei, die Unternehmens-IT ins Abseits zu steuern, indem sie durch „simple minded“, induktiv-geprägte Lösungs-Ansätze die Produktivität der Unternehmens-IT um bis zu 65% zu verschlechtern drohen, wie eine Analyse unseres sehr umfangreichen und einen Zeitraum von über 30 Jahren abdeckenden Datenmaterials offenbart! Ein Erkenntnis-starker Indikator für die Fehlentwicklung ist der stark abnehmende, den IT-Unternehmens-Nutzen produzierende Computer-Leistungsverbrauch von ehemals 20-25%/Jahr auf nur noch 10-12%/Jahr und damit höchstwahrscheinlich eine wesentlich geringere IT-Nutzen-Realisierung in den Unternehmen! Dasselbe Phänomen zeigt sich auf der Seite der Anbieter der Unternehmens-Computer-Produkte in der Form stagnierender Umsätze. Bisher hat diese Entwicklung erst in etwa die Hälfte ihres Schadens entfaltet. Sie ist aber nach wie vor dynamisch auf dem Vormarsch, weil die fehlsteuernden Kräfte immer noch nicht durch Best-Practice-Erkenntnisse ersetzt worden sind. Ohne eine Beendigung dieser Entwicklung und einer Rückkehr zu einem optimierten Unternehmens-IT-Produktivitäts-Umfeld sind diese eingangs zitierten „gesellschafts-politischen“ Zielsetzungen Schall und Rauch, weil ansonsten die dafür benötigten IT-Fachleute fehlen und die Lösungen darüber hinaus unwirtschaftlich teuer werden dürften. Mit unserem holistischen „Methodischen Lösungsansatz der Unternehmens-IT- Realisierung auf Best-Practice-Niveau“ sind wir in der Lage, auch diese Problemsituation in „Winners-only“-Manier zu lösen. Dabei analysieren wir jede einzelne Kunden-Situation Daten-basiert und empfehlen evidenz-basierte Best-Practice-Lösungen.

Zusammenfassung Präsentations-Form

  • Best-Practice-Enterprise-IT
  • Produktions-Struktur-Alternativen der EIT
  • Produktivitätsvergleich MF vs x86-Server
  • Produktivitätsvergleich MF vs p-Server
  • Produktivitätsvergleich MF vs CS/PC-Server
  • Evolution der IT-Budget-Segmente
  • Minimierung der Kosten des IT-Bereiches
  • IT-Bereichs-Optimierung
  • Vergleich Produktivität und Leistung MF vs. x86
  • Produktivitäts-Potential IT-Bereich
  • Maximierung des IT-Nutzens eines Unternehmens
  • Lebens-Vers.: IT-Nutzen-Potential ID-MA
  • IT Unternehmens-Nutzen-Potential bei Realisierung auf
 Best-Practice-Niveau
  • Realisierung

Darstellung in Beschreibungs-Form

Die Ausgangs-Situation im Einzelnen

Uns ist natürlich bewusst, dass unsere These “eine Fundamental-Kritik an der IT-Branche“ darstellt: Sie erscheint uns aber notwendig, um endlich ein Bewusstsein für die Fehlentwicklung der Unternehmens-IT zu erzeugen. Denn bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass weit überdurchschnittlich nur der Umsatz bei denjenigen IT-Unternehmen steigt, die Massen-Produkte für das Segment „Personal-Computing“ der IT-Branche auf den Markt bringen und ihre Produkte mit der typischen „Angelsächsischen Marketing Propaganda“ bewerben! Dabei wird insbesondere von den Wirtschafts-Journalisten offensichtlich übersehen oder auch nicht verstanden, dass der „gesellschaftliche Nutzen der IT“, der v.a. im „Produktivitäts-Fortschritt“ begründet ist, im Segment „Unternehmens-IT“ entsteht! Und dieses stagniert seit fast einem Jahrzehnt. Das geradezu explosionsartig wachsende IT-Segment „Personal-Computing“ bedient dagegen v.a. die Gesellschafts-Segmente „Persönliche Kommunikation“, „Persönliche Auskunft“ „Persönliche Unterhaltung“, „Spiele“, „Online(Do-it-Yourself)-Geschäftstätigkeit“, etc., die für persönliches Wohlbefinden und Erleichterung des privaten Alltags stehen. Der Fortschrittsbeitrag dieses IT-Segments, bei dem bisher bemerkenswerterweise bisher noch nie versucht worden ist, ihn in Zahlen zu fassen, ist mit Sicherheit wesentlich geringer als der Beitrag der Unternehmens-IT. Repräsentativ für die Entwicklung der Unternehmens-IT erscheint uns die Umsatz-Entwicklung des immer noch führenden Unternehmens-IT-Produkte-Anbieters IBM: Dessen Umsatzzahlen sind seit nunmehr 20 Quartalen kontinuierlich rückläufig! (Auch bei Berücksichtigung der Änderungen des Geschäftsmodells ergeben sich in etwa stagnierende Umsatzzahlen). Ein ähnliches Bild bietet, bei genauer Betrachtung, auch der 2. Unternehmens-IT-Produkte-Haupt-Anbieters HPE. Die Fakten und Thesen dazu finden Sie hier:[Einzelheiten weiterlesen...]

Nachdem wir nunmehr auch Daten-basiert, die ernüchternde Erkenntnis offengelegt haben, dass die Unternehmens-IT offensichtlich in eine fundamentale Krise geraten ist - als Vermutung gibt es diese Situation schon länger -, stellt sich zunächst die fundamentale Frage nach den Ursachen, um daraus abgeleitet die besten Lösungen entwickeln zu können.

Die Ursachen sind nach unserer Erkenntnis auf erstaunlich vielen Gebieten angesiedelt: Insbesondere in den Bereichen „Disruption in der Entwicklung der Computer-Technik Ende der 80’er Jahre“, „verstärkter Antagonismus zentrale vs dezentrale Informations-Verarbeitung mit dem Markteintritt des PC Anfang der 80’er Jahre und dessen Derivaten“, „fehlende Herausstellung der Wettbewerbsvorteile großer Produktions-Einheiten wie des MF mit dem oxymoronalen Maßstab TCO als Feigenblatt“, „eingeschränkte, auf Produkt-Exzellenz fixierte Marketing-Argumentation“ „begrenzte Cleverness beim Marketing des MF im Wettbewerb Groß-Computer vs einer Schar Klein-Computer“, und „mangelhafte Einbindung der Haupt-Meinungs-Protagonisten“. Erläuterungen dazu hier: [weiterlesen weiterlesen...]

Erhöhung der Produktivität des IT-Bereiches um bis zu Faktor 3,5

Einführung in eine völlig neue „Holistische Unternehmens-IT Nutzen/Kosten-Welt“

So wie durch die viel-zitierte effizienz-gesteigerte Version der Erfindung der Dampfmaschine durch James Watt 1769 der Beginn der „Multiplikation der Menschlichen Muskelkraft“ symbolisiert wird, so verstärkt die Erfindung des Computers die „Menschlichen Informations-Verarbeitungs-Fähigkeiten“ seit etwa Ende des 2. Weltkriegs.

Aus dieser Grund-Erkenntnis ergeben sich einige fundamentale Schlussfolgerungen:
  • „Computer in einem Unternehmen sind Produktionsmittel“: Anschaffungs-Entscheidungen sind nach den Regeln für Produktionsmittel zu treffen – nicht nach „Product-Excellence“ Kriterien, wie in der Hochzeit des Mainframe üblich.
  • In Unternehmen werden Computer ausschließlich zur Produktion von Unternehmens-Nutzen eingesetzt. Der Unternehmens-Nutzen eines Computers ergibt sich als ROI aus dem „Unterschied der Kosten einer definierten Informations-Output-Größe“ produziert entweder durch Menschen in der Größe „Arbeitsplatz-Kosten“ oder der Größe „Computer-Produktions-Kosten“.
  • Die bei allen Unternehmen zumindest implizit vorgegebene IT-Unternehmens-Zielgröße heißt „ökonomisch optimaler Computer-Einsatz“. Sie ist erreicht, wenn die „gesamte algorithmisierbare Informations-Verarbeitung eines Unternehmens“ von denjenigen „Human-Ressourcen“ auf „Computer-Ressourcen“ übertragen worden ist, bei denen der ROI größer ist als der „Interne Zinsfuß“. Diese Zielgröße war in der Vergangenheit, sofort verständlich, eine sich schnell weiter-entwickelnde Größe, da sich das Preis/Leistungs-Verhältnis der Computer für die Unternehmens-IT bisher sehr dynamisch weiter entwickelt hat. Diese Entwicklung dürfte auch in der überschaubaren Zukunft weitergehen, allerdings mit reduzierter Dynamik.
  • Die fundamentale Schwachstelle insbesondere der Unternehmens-Informations-Verarbeitung liegt im Fehlen eines „Holistisch strukturierten Werkzeugkastens zur Messung des realisierten IT-Unternehmens-Nutzens und zur Steuerung der Realisierung des unausgeschöpften IT-Unternehmens-Nutzen-Potentials bis zum Niveau „ökonomisch optimaler Computer-Einsatz“. Hinzu kommt inzwischen auch das Fehlen eines Maßstabes zur Messung der unterschiedlichen Produktivität bei den gegenwärtig einsetzbaren 4 Computer-Architekturen.
  • Aus der bisherigen fundamentalen Schwachstelle der Unternehmens-Informations-Verarbeitung lässt sich aber auch Erkenntnis-Gewinn extrahieren mittels folgender Hypothese: Wenn eine größere Anzahl möglichst gleichartiger Unternehmen über einen längerem Zeitraum die gleiche Zielsetzung ohne professionelle Anleitung anstreben, dann werden sie zum Teil zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen gekommen sein, wahrscheinlich in Form einer Gauss’schen Verteilung: Genau dieses Ergebnis hat sich eingestellt, als wir alle deutsche Branchen dergestalt analysiert haben! Besonders fokussiert haben wir unsere weiteren Analysen auf die deutsche Versicherungs-Branche, weil sie ein „Sample“ bildet, das sich dafür am besten eignet: Ausschließlich Informations-verarbeitende Beschäftigte, ca. 100 eigenständige IT-Bereiche, beste/modernste Unternehmens-IT-Ausstattung, Existenz eines pro Unternehmen weit überdurchschnittlichen Satzes an IT-Daten wegen des Branchen-üblichen regelmäßigen Austauschs der Unternehmens-IT-Daten über den GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft). Die Streuung in dem „Sample deutsche Versicherungsunternehmen“ war und ist immer noch etwa Faktor 4, woraus sich insbesondere die hoch wertvolle Zielgröße Daten-basierte Unternehmens-IT-Nutzen-Realisierung auf „Best-Practice“-Niveau in der deutschen Versicherungs-Branche gewinnen lässt. Die Zielgröße BP lässt sich natürlich auch in allen durch Differenzierung gewinnbaren Unternehmens-Subebenen, wie den IT-Bereich und da wiederum in seinen Subebenen, RZ, AE, BS sowie Beste IT-Produktivität, usw., usf. herausfiltern!
Zusammengefasst können wir folgendes feststellen:
  • IS-OC ist es gelungen, einen „Holistisch strukturierten Werkzeugkasten zur Messung des bereits realisierten IT-Unternehmens-Nutzens und v.a. zur Bestimmung des unausgeschöpften IT-Unternehmens-Nutzen-Potentials bis zum Niveau Best-Practice“ zu entwickeln. Für die Unternehmens-Subebene IT-Bereich enthält der Werkzeugkasten Kennzahlen zum unausgeschöpften IT-Bereichs-Einspar-Potential bis zum Niveau Best-Practice. Er enthält darüber hinaus Empfehlungen zur Realisierung.
  • Der Werkzeugkasten enthält neuerdings auch einen Maßstab zur Messung der „Produktivität der 4 gegenwärtig verfügbaren Computer-Architekturen“ und ermöglicht damit die „Optimierung der Produktivität des IT-Bereiches“.

Strukturierung der „Holistischen Unternehmens-IT-Nutzen/Kosten-Welt“

Da ein holistischer oder, wie in der Computer-Branche üblich angelsächsisch ausgedrückt, Top-down-Lösungsansatz in der angelsächsisch dominierten IT-Welt bisher nicht zum Einsatz gekommen ist, wollen wir die wesentlichen Elemente und die sich daraus ergebenen fundamentalen Vorteile kurz erläutern. Obwohl das Thema dieser Beratung die „Produktivitäts-Optimierung des IT-Bereiches eines Unternehmens“, im vorliegenden Fall eines Unternehmens der deutschen Versicherungsbranche, zum Gegenstand hat, ist es nach unserer langjährigen Erfahrung sehr sinnvoll, den Lösungsansatz für diesen Teilbereich eines Unternehmens relativ zum Lösungsansatz für das Gesamt-Unternehmen zu positionieren: Denn erst im Gesamtkontext wird die Qualität und Legitimation insbesondere der Produktivitäts-Erkenntnisse für den IT-Bereich verständlich und harmonisch umsetzbar.

Bemerkenswert erscheint uns der Hinweis, dass die Strukturierung der holistische Unternehmens-IT-Nutzen/Kosten-Welt erstaunlich einfach und übersichtlich ist, denn sie orientiert sich an der Struktur der Unternehmen. Die Struktur eines Unternehmens ergibt sich aus der „Unternehmens-Zielsetzung“ und den daraus abgeleiteten „Erfolgs-Faktoren“, die die Struktur eines Unternehmens bestimmen. Ein ganz wesentlicher Erfolgs-Faktor ist bekanntlich schon seit mehreren Jahrzehnten eine hoch produktive Unternehmens-Informationsverarbeitung.

Die Vorteile eines holistischen Ansatzes sind insbesondere die folgenden:
  • Er ist einfach in Sub-Ebenen und alle Einzel-Elemente jeder Sub-Ebene differenzierbar.
  • Die Sub-Ebenen und ihre Einzel-Elemente sind auf Vollständigkeit und Plausibilität überprüfbar, ihr Qualitäts-Niveau und das benötigte Datenmaterial vorgebbar und kontrollierbar.
  • Bei der Differenzierung der Einzel-Elemente der Sub-Ebenen wird die Grenze definiert durch die Sinnhaftigkeit der Ergebnisse und natürlich die Verfügbarkeit des benötigten, ausreichend qualifizierten Datenmaterials.

Für die vorliegende Aufgabenstellung ist ein holistischer, 2-dimensionaler Ansatz nötig. Die Thematik „holistische Darstellung der Unternehmens-IT-Nutzen/Kosten-Welt in einem Diagramm“ scheint nach unseren ausführlichen Recherchen insbesondere für die angelsächsische IT-Fachwelt eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe zu sein, denn sie ist mehreren namhaften Fachleuten bereits misslungen. Für Fachleute mit IT-Allround-Wissen und Zugang zu qualifiziertem IT-Datenmaterial ist diese Aufgabe aber durchaus lösbar.

  • Von der General-Zielsetzung der Aufgabenstellung der IT in einem Unternehmen ausgehend muss die Mess-Größe der „IT-Unternehmens-Nutzen“ sein. Dabei entsteht dieser, wenn Teile der „Informations-Produktion eines Unternehmens“ vom „Produktionsmittel Human-Ressource“ auf das „Produktionsmittel Computer-Ressource“ übertragen wird, wobei die Produktions-Kosten dadurch reduziert werden. Diese Aufgabe ist seit über 60 Jahren das „Tagesgeschäft der Anwendungsentwicklung der Unternehmens-IT“, wird i.d.R. an „lokalen Geschäftsprozessen“ realisiert und durch „lokale Business Cases“ betriebswirtschaftlich problemlos und überzeugend gerechtfertigt. D.h., die gesamten Investitionen in die Unternehmens-IT sind betriebswirtschaftlich vollständig legitimiert! Was aber total fehlt, ist eine Integration, nicht Addition, in die Mess-Größe „IT-Unternehmens-Nutzen“.
    Völlig anders und neu ist dagegen die Ausgangslage bei einem holistischen Ansatz. Eine Schlüsselgröße ist dabei, sofort erkennbar, der best-mögliche Maßstab zum Messen der Kosten des Produktionsmittels Human-Ressource im gesamten Unternehmen oder in einem homogenen, klar abgegrenzten Teilbereich eines Unternehmens, wie z.B. den Innendienst-Mitarbeitern einer Versicherung: Die Kosten für den durch Computereinsatz verringerten Anteil des Produktionsmittels Human-Ressource, reduziert um die dafür anfallenden „Gesamten Computer-Kosten“, verwandeln sich in den „IT-Unternehmens-Nutzen“. Überträgt man diese Erkenntnisse auf die deutsche Versicherungs-Branche sind nach Überzeugung der Branchen-Fachleute 2 Maßstäbe besonders qualifiziert, um die zu bewältigende Arbeitslast darzustellen: Die „Brutto-Beitrags-Einnahmen“ (BBE) und die „Anzahl an verwalteten Verträgen“: Beide Alternativen haben Vor- und Nach-Teile. Für die Zielsetzung unseres Ansatzes ist der Maßstab BBE der besser geeignete. Die Ergebnis-Größe wird üblicherweise als Ordinate eines Diagrammes verwendet. Der Maßstab der Ordinate „Unternehmens-IT-Nutzen-Messgröße“ lautet somit: „Personal-Kosten/BBE“.
  • Die IT-Unternehmens-Kosten als Abszisse des Diagramms zur Darstellung der „Unternehmens-IT Nutzen/Kosten-Welt sind dagegen scheinbar leicht zu bestimmen: Denn praktisch jedes Unternehmen bündelt seine IT-Unternehmens-Kosten in einem „IT-Budget“. Schon eine oberflächliche Beschäftigung mit dem Begriff IT-Budget fördert jedoch zutage, dass es für diesen Begriff erstaunlicherweise keine offizielle Definition gibt. Damit sind Unterschiede bei den wesentlichen Einfluss-Größen wie Abschreibungs-Zeiträume, Abgrenzung zu verwandten Aufgabenstellungen, Definition der Unterstützten, etc. unvermeidlich, was bereits eine nicht unerhebliche „externe Verschmutzung“ dieses Maßstabes nach sich zieht. Noch viel größer ist nach unserem umfangreichen Datenmaterial aber die zusätzliche „innere Verschmutzung“, die auf die zum Teil sehr unterschiedliche Realisierung-Effektivität und Realisierungs-Effizienz von, in der dt. Versicherungs-Branche bis Faktor 5, zurück zu führen ist. Insgesamt betrachtet ist die Messgröße IT-Budget derart „verschmutzt“, dass sie als seriöser IT-Maßstab ungeeignet ist! Dennoch wird sie in weiten Fachkreisen verwendet, anscheinend in der Konstellation „besser als nichts“ und im marketing-geprägten Umfeld auch tolerabel. Für unsere Aufgabenstellung ist dieser Maßstab aber völlig ungeeignet!
    Wir haben deshalb einen auf der Basis unserer langjährigen Erfahrung möglichst „gering verschmutzten Maßstab“ entwickelt, der eine komplementäre Größe zu der „Größe Human-Ressource“ darstellt: Diese Größe muss in der Lage sein, die „IT-Unternehmens-Nutzen produzierte Computer-Arbeit“ mit angemessener Genauigkeit zu messen. Diese „Größe Computer-Arbeit“ unterscheidet sich z.B. von der in der Computer-Branche seit über 50 Jahren sehr bekannten Computer-Leistungsfähigkeits-Messgröße MIPS durch die bei einer Leistungs-Größe zu ergänzende „Betriebszeit“ und, speziell bei Computern notwendig, die „tatsächliche Auslastung der Computer“. Damit ist die Messgröße Computer-Arbeit bei den Mainframe Computern der IBM eindeutig und mit wenig Aufwand bestimmbar. Wir nennen sie MIPD (Million Instructions per Day), da sie auf der Leistungs-Messgröße MIPS basiert. Die MF Computer der IBM produzieren in der dt. VB aber nur noch etwas weniger als 50% des Unternehmens-IT-Nutzens. Die anderen etwas über 50% stammen von Computern mit bis zu 3 anderen Architekturen, nämlich Unix-Servern, x86-Servern und PC. Für die Unix-Server von IBM, p-Server genannt, gibt es offizielle Leistungs-Aussagen in der Messgröße rPerf. Für die Unix-Server der verschiedenen Hersteller incl. IBM und die x86-Server gab es viele Jahre lang umfangreiche Messergebnisse in z.B. „tpmC von TPC“. Und für den Arbeits-Beitrag der PC gibt es bei Fachleuten relativ zuverlässige Abschätzungen über deren Beitrag zum Computer-Nutzen eines Unternehmens. Daraus haben wir zusammen mit unserer „Kollaborativen Community“ auch für die 3 anderen Computer-Architekturen des nicht MF-Teils des Unternehmens-IT-Nutzens jeweils einen Maßstab auf der Basis von MIPD entwickelt. Die Summe der Beiträge aller in einem Unternehmen eingesetzten Computer ergibt die gesamte Computer-Arbeit, die die Mitarbeiter bei der Produktion ihrer Unternehmens-Informationsverarbeitung unterstützen. Der Grad der Unterstützung durch die Unternehmens-IT pro Mitarbeiter lässt sich somit durch den Maßstab „Computer-Arbeit/Anzahl Mitarbeiter“ darstellen. Sehr wichtig ist uns der Hinweis, dass bei diesem Lösungsansatz eine systematische und ziemlich genau messende Plausibilitäts-Kontrolle vorhanden ist! Sie besteht aus den ca. 100 eigenständigen IT-Bereichen der dt. VB, bei denen die Zusammensetzung aus den bis zu 4 Computer-Architekturen in den unterschiedlichsten Kombinationen vorkommt. Fehleinschätzungen der Leistungsfähigkeit der 3 anderen Architekturen würden da, insbesondere auch nach Übertragung auf das Diagramm „Unternehmens-IT-Nutzen/Kosten-Optimierung“ eindeutig in Erscheinung treten und wären auch in ihrer Größenordnung gut abschätzbar. (Abb. 10: Dt. Lebens-Versicherungen (14/13): IT-Nutzen-Potential ID-MA, Maßstab P-K-Quote).

    Da unser holistischer Lösungsansatz „Daten- und Sample-basiert“ ist, muss über eine dritte ganz wesentliche Einfluss-Größe gesprochen werden, das benötigte Daten-Material. Es muss in einer durch systematische Analysen festgelegten Qualität, aus zuverlässigen Quellen und in einer best-geeigneten Menge verfügbar gemacht werden können. Diese Menge teilt sich in 2 Kategorien: Die Anzahl an Einzel-Unternehmen für die einzelnen Sample und die Anzahl an Daten, die von jedem Einzel-Unternehmen benötigt werden. Zur Anzahl an Unternehmen in einem Sample ist v.a. die Mindest-Anzahl von zentralen Interesse. Diese wird bestimmt durch die Unterschiedlichkeit der Unternehmen und auch von der verfügbaren Daten-Qualität. In der dt. VB beträgt diese Untergrenze i.d.R. 1 bis 2 Dutzend Einzel-Unternehmen. Natürlich ist eine möglichst hohe Anzahl Erkenntnis- und Qualitäts-steigernd. Wichtig ist bei unserem Ansatz, bei dem wir auch sehr viel Wert auf die Erkenntnis-Ziel-Größe „Best Practice“ legen, möglichst alle BP-verdächtigen Unternehmen in einem Sample vertreten zu haben. Deshalb haben wir uns von Anfang an sehr bemüht, dass in der Auswertung auf unserer obersten holistischen Ebene möglichst alle relevanten deutschen Versicherungs-Unternehmen, also alle etwa 100 VU mit einer eigenständigen IT, vertreten sind.
     
    Bei der Festlegung der Menge an Einzel-Daten pro Unternehmen sind noch folgende Abhängigkeiten zu berücksichtigen: Beim Nachfragenden ist bekanntlich der Wunsch ausgeprägt, möglichst viele Daten einzusammeln, weil sich dann durch Quervergleiche die Daten-Qualität erhöhen lässt. Beim Befragten stößt dieser Ansatz verständlicherweise auf wenig Gegenliebe, weil die Beantwortung vieler Fragen i.d.R. eine erhebliche Vorbereitungszeit benötigt. Deshalb lautet eine weitere Zielsetzung, möglichst nur Fragen zu stellen, die der Befragte spontan beantworten kann. Die Befragungen sollten von einem Fachmann in Interview-Form durchführt werden, damit die Antworten sofort auf Plausibilität geprüft und im Bedarfsfall nachgebessert werden können. Am besten geeignet ist deshalb eine Vorgehenseise, bei der möglichst viele offizielle Unternehmens-Dokumente und –Unterlagen, wie Geschäftsberichte, Präsentationen, Dokumente und Organigramme zum Einsatz kommen, die durch Interviews mit erfahrenen Fachleuten aus unserer Kollaborativen Community ergänzt werden.

Strukturierung der „Holistischen Unternehmens-IT-Bereichs-Nutzen/Kosten-Welt“

Die IT-Bereiche der Unternehmen sind i.d.R. klar definierte Hauptabteilungen des Innendienstes. Sie sind meistens untereilt in die Bereiche Rechenzentrum (RZ), Anwendungsentwicklung (AE) und Benutzer-Service (BS). In der dt. Versicherungsbranche sind im Branchendurchschnitte 9,4% der ID-MA in der U-IT beschäftigt.

Die Differenzierung der „holistischen Größe Unternehmen-IT-Bereich“ ist sehr einfach, da sie seit vielen Jahrzehnten allgemein üblich ist. Deshalb gibt es i.d.R. auch sehr gutes Datenmaterial. Sie lässt sich horizontal und vertikal nach verschiedenen Zielsetzungen vornehmen. Die eine Haupt-Zielsetzung analysiert die IT-B-Kostenstruktur und hat als 1. Sub-Ebene die Unterteilung in: „Hardware-Kosten“, „Software-Kosten“, „Personal-Kosten“ und „Betriebs-Kosten“. Die Elemente dieser 1. Sub-Ebene können weiter differenziert werden in der 2. Sub-Ebene. So z.B. die „HW-Kosten“ in die Kosten-Anteile der Computer der verschiedenen Computer-Architekturen, wie „MF“, „Unix-Server“, „x86-Server“ und „PC“. Die gleiche Differenzierung lässt sich mit den anderen Elementen der 1. Sub-Ebene durchführen. Damit liefert dieser Methodische Ansatz auch die „Gesamt-Kosten pro Computer-Architektur“.

Zur Erleichterung der Ermittlung des Arbeits-Beitrags der Computer der bis zu 4 Computer-Architekturen haben wir sie in die „logischen“ 3 Haupt-Produktions-Segmente „Unternehmens-Anwendungen“, „Abteilungs-Anwendungen“ und „Endbenutzen-Unterstützung“ untereilt. Die Abteilungs-Anwendungen zusätzlich in die Segmente „Abteilungs-Anwendungen ausgeführt auf Unix-Servern“ und „Abteilungs-Anwendungen ausgeführt auf x86-Servern“. Damit haben wir die IT-Unternehmen-Nutzen stiftenden Arbeitsbeiträge für jede der bis zu 4 Architekturen bestimmt und können nunmehr Vergleiche anstellen.

Das gesamte Unternehmens-IT-Datenmaterial in dieser Strukturierung haben wir auf eine 1-seitigen Excel-Tabelle komprimiert dargestellt. Die Zielsetzung war und ist natürlich, mit möglichst wenigen, allgemein gebräuchlichen Daten alle relevanten Erkenntnisse mit ausreichender Qualität zur Darstellung zu bringen. (Abb. 1: Die wichtigsten IT-Bereichs-Kennzahlen)

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Titel
Abb. 1:
"Kompakte Übersicht über die repräsentativen IT-Daten eines dt. VU".
(Die eingetragenen Daten sind repräsentativ für ein VU mit den statistischen Durchschnitt der dt. VB (Status 2014))

 
 

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Abb. 1:
"Kompakte Übersicht über die repräsentativen IT-Daten eines dt. VU".
(Die eingetragenen Daten sind repräsentativ für ein VU mit den statistischen Durchschnitt der dt. VB (Status 2014))
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Fundamental neue Erkenntnisse aus der „Holistischen IT-Bereichs-Nutzen/Kosten-Welt“: Das eindeutig Beste N/K-Verhältnis hat der Mainframe!

Als Erstes dürfte insbesondere die Antwort auf die Frage nach dem Nutzen/Kosten-Verhältnis bei den Computern der verschiedenen Computer-Architekturen im Mittelpunkt des Interesses stehen. Die wahrscheinlich sehr viele verblüffende Antwort lautet: Das „Beste Totale Nutzen/Kosten-Verhältnis“ haben die MF-Computer und zwar sehr deutlich mit im Branchen-Durchschnitt der dt. VB 72% Vorsprung! (Abb. 2) Dieses Pauschal-Ergebnis betrifft insbesondere die kommerziellen Unternehmens-Anwendungen. - Die Unterscheidung zwischen „kommerziellen Unternehmens-Anwendungen“ und „eher technisch/wissenschaftlichen Abteilungs-Anwendungen wie z.B. Data-Warehousing“ ist bekanntlich nach wie vor eine ungelöste Aufgabenstellung. – Dabei ist dieses Pauschal-Ergebnis ein noch „verschmutzter“ Rohwert. In Wirklichkeit ist der Vorsprung noch höher, wie wir nachfolgend darstellen werden. Die erste fundamentale Erkenntnis lautet: Durch eine optimale Effektivitäts- und Effizienz-Realisierung, wozu auch eine optimale Arbeitslast-Verteilung, insbesondere in Richtung MF, gehört, dürften sich beim IT-Budget bemerkenswerte Einsparungen erzielen lassen, im Durchschnitt der dt. VB um ca. 41%, in Ausnahmefällen sogar bis 56%!

Übersicht über die TPP auf den gegenwärtig bis zu 4 Computer-Architekturen in der deutschen Versicherungbranche
Abb. 2: 
Überblick über das "Totale Preis/Leistungs-Verhältnis" (Total Price/Performance (TPP)" für die
gegenwärtig bis zu 4 Computer Architekturen der deutschen Versicherungs-Branche (Status 2014)

 

Aus Unternehmens-Sicht noch wesentlich wichtiger erscheint uns aber die Antwort auf die Frage nach den „Produktivitäts-Reserven in der Unternehmens-IT“, insbesondere mit Blick auf die Unternehmens-Zielsetzung einer beschleunigten Digitalisierung, die in letzter Zeit aus den Vorstandsetagen und auch aus der Politik allgemein angemahnt wird. Die Haupt-Zielrichtung der Optimierung des IT-Bereichs muss somit „Realisierung der maximalen Produktivität des IT-Bereiches“ zur Realisierung der eigentlichen Aufgabe der IT eines Unternehmens, nämlich die „Produktion des Optimalen IT-Unternehmens-Nutzens“ heißen! Und da haben eigentlich alle Unternehmen noch ein großes unausgeschöpftes IT-Unternehmens-Nutzen-Potential: In der dt. VB beträgt dieses im Branchen-Durchschnitt bis zum Niveau der deutschen „Best-Practice“-Unternehmen ca. 46% der Innendienst-Mitarbeiter Arbeitsplatz-Kosten. Wobei die Zielgröße „dt. BP“ nur eine Zwischenetappe sein sollte, denn selbst die deutschen BP-Unternehmen sind im internationalen Vergleich nur gutes Mittelmaß! Weitere Erläuterungen zu diesem Thema sind unter Unterkapitel „Einspar-Potential“ im Gesamt-Unternehmen durch die Realisierung des „zusätzliches Produktivitäts-Potentials im IT-Bereich“ und (Abb. 8) zu finden.

Die „Holistische IT-Bereichs-Nutzen/Kosten-Welt“ liefert zum Thema „Produktivitäts-Reserven in der Unternehmens-IT“ für die deutsche Versicherungsbranche die folgenden Erkenntnis-Zielgrößen: Im Branchen-Durchschnitt ein unausgeschöpftes Produktivitäts-Potential von relativ zu den „Best-Practice“ von Faktor 2,3 und bei „Worst-Practice“-Unternehmen sogar von Faktor 3,4! (Die eingetragenen Daten sind repräsentativ für ein VU mit den statistischen Durchschnitt der dt. VB (Status 2014))

Übersicht über die TPP auf den gegenwärtig bis zu 4 Computer-Architekturen in der deutschen Versicherungbranche
Abb. 3:
"Korrelation der "relativen Gesamt-Kosten im IT-Bereich" mit der "Produktivität im IT-Bereich"

 

Aus dem von uns in der Excel-Tabelle zusammengefassten Unternehmens-IT-Datenmaterial lassen sich für die Realisierung der „Produktivitäts-Reserven in der Unternehmens-IT“ weitere wichtigen Erkenntnisse herleiten (Abb.: 4, 5, 6). Zunächst die Positionierung des Produktivitäts-Beiträge der 4 Computer-Architekturen:

  1. Bei der Produktivität ist die MF-Architektur den anderen 3 Architekturen jeweils um mindestens Faktor 2 überlegen. Auf dem entscheidenden „Best-Practice“-Niveau sogar um mindestens Faktor 2,6.
  2. Der Produktivitäts-Vorteil des MF auf BP-Niveau ist bei den x86-Servern mit Faktor 2,65 gegenüber Faktor 3,65 bei den Unix-Servern und PC+Clienten-Servern am geringsten. Hypothese: Für die x86-Server gibt es mehr „Productivityware“ als für die Unix-Server, die v.a. für wissenschaftliche IT eingesetzt werden. Für PC+Clienten-Servern ist Productivityware betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll. Die Richtigkeit dieser Arbeits-Hypothesen ließe sich in unserer „Holistischen IT-Bereichs-Nutzen/Kosten-Welt“ durch eine einfach realisierbare Ergänzung des Datenmaterials und der Auswerte-Algorithmen überprüfen.
  3. Zur Optimierung der Zuordnung der Anwendungen auf die 4 Architekturen sollten insbesondere die Anwendungen, die auf den 3 Nicht-MF-Architekturen zur Ausführung gebracht werden, in ihre Haupt-Aufgaben-Gebiete unterteilt und durch ihre Nutzen/Kosten-Verhältnisse ergänzt werden. Dadurch wird ersichtlich, welche Anwendungen auf den MF übertragen werden sollten und welches Nutzen-Potential dadurch realisiert werden kann.

Produktivitäts-Vorsprung des MF gegenüber x86-Servern
Abb. 4:
Produktivitäts-Vorsprung des MF gegenüber x86-Servern

 
Produktivitäts-Vorsprung des MF gegenüber p-Servern
Abb. 5:
Produktivitäts-Vorsprung des MF gegenüber p-Servern

 
Produktivitäts-Vorsprung des MF gegenüber C/S + PC
Abb. 6:
Produktivitäts-Vorsprung des MF gegenüber PC+Cl-Servern

 

An diesem Punkt unserer „Holistischen Top-down-Analyse“ dürfte die folgende Erklärung für die IT-Verantwortlichen der Unternehmen hilfreich sein: Um zu Erkenntnissen oder Produkten außerhalb der evolutionären Entwicklung eines Themengebietes zu gelangen bedarf es, wie inzwischen allgemein akzeptiert ist, eines disruptiven Lösungsansatzes. Disruptive Lösungsansätze entstehen aber nur scheinbar spontan. In der Wirklichkeit muss sowohl das Umfeld des disruptiven Lösungsansatzes einen ausreichenden Reifegrad erreicht haben als auch ein Thema mit erheblicher Relevanz betreffen, damit durch eine Kristallisation ein disruptiver Lösungsansatz mit Aussicht auf reges Interesse entsteht. Über unsere Jahrzehnte lange Beschäftigung mit dem Thema „Unternehmens-IT-Nutzen/Kosten-Optimierung“ haben sich bei uns im Laufe der Zeit immer mehr Datenmaterial und Einzel-Erkenntnisse durch zahlreiche Diskussionen mit IT-Fachleuten angesammelt, die zusammen mit der fortschreitenden Fehl-Entwicklung beim Einsatz der Computer-Architekturen zu den „Holistischen Erkenntnissen“ dieses disruptiven Lösungsansatzes geführt haben. Da er vollständig Daten-basiert ist, lassen sich die Ergebnisse von Jedermann nachprüfen, vorausgesetzt derjenige hat das benötigte Datenmaterial in ausreichender Qualität und die Auswerte-Algorithmen. Wir planen die Erkenntnisse regelmäßig zu aktualisieren sowie das Datenmaterial zu erweitern und seine Qualität zu verbessern.


Theoretische Begründung und Präzisierung der Erkenntnisse, dass der Mainframe das mit Abstand Beste Nutzen/Kosten-Verhältnis hat

Theoretische Begründung und Präzisierung der Erkenntnisse weiterlesen weiterlesen...]
  • Die Unternehmens-IT unterscheidet sich von den anderen IT-Bereichen, wie insbesondere der nach wie vor kräftig wachsenden „Personal-IT (Smartphone, iPad, PC)“, durch ihre klare Zielsetzung, die wie folgt lautet: „Die Unternehmens-IT hat die Aufgabe, den Unternehmens-Nutzen der Informationsverarbeitung bis zum betriebswirtschaftlich definierten Optimum zu realisieren“.
  • Da es in den etwa 70 Jahren der Existenz der EIT nicht gelungen ist, für die Realisierung dieser Zielsetzung eine professionelle Vorgehensweise zu entwickeln, ist das Ergebnis bei den einzelnen Unternehmen sehr unterschiedlich ausgefallen. Als zentrale Führungs-Erkenntnis lässt sich daraus das Zielgröße „Best Practice“ gewinnen.
  • Die Unternehmens-IT ist eine „Produktionsanlage für die von den Unternehmen benötigten Informationen“ des Unternehmens, der Mitarbeiter und der Kunden. Die Entscheidungskriterien für Erweiterungen oder Änderungen sind: „Realisierung des betriebswirtschaftlich legitimierten maximalen Unternehmens-Nutzen-Potentials der IT und der Änderungen gesetzlicher Vorschriften und Rahmenbedingungen“. Die „Realisierung hat mit Bestem Kosten/Nutzen-Verhältnis zu erfolgen“. Das Entscheidungskriterium heißt deshalb „Bestes Nutzen/Kosten-Verhältnis der Informations-Output-Einheit“. Die in der Vergangenheit verwendeten Argumente „Produkt Exzellenz“ und „niedrigster Computer-Preis“ sind irrelevant und führen zu Fehlentscheidungen.
  • Eine weitere Schlüssel-Zielgröße im Unternehmens-IT-Bereich heißt schon seit Jahrzehnten, aber oft noch unverstanden, „maximale Produktivität“! Z.B. ist diese im Durchschnitt der deutschen Versicherungs-Branche bei der Produktion auf den MFs um ca. 100% höher als auf den x86-Servern, auf Best-Practice-Niveau sogar um etwa 160%!
  • Da die Entwicklung der Personal-Kosten z.B. im IT-Bereich der dt. VU inzwischen bei erstaunlichen und höchstwahrscheinlich viel zu hohen 59,6% (incl. Anwendungs-SW) der IT-Budgets angelangt ist, mit weiter steigender Tendenz, sind die Personal-Kosten schon seit Langem entscheidungs-dominant.
  • Die Computer-Architektur-Kosten sind nur noch abhängig von den Kosten für die CPU’s, die Betriebs-Systeme, die IT-Mitarbeiter und die Betriebs-Kosten teilweise. Die Kosten für die umfangreiche HW-Peripherie sind durch das Anwendungs-Portfolio und die benötigten Daten definiert, die SW-Middleware oder „Productivityware“ über ihre Produktivitäts-Nutzen-stiftende Funktionalität. Und die Betriebskosten definieren sich wiederum über Aufgabenstellung und Funktionalität. Für das durchschnittliche dt. VU ergibt das die folgenden Werte, normalisiert auf den gleichen Output:
    • CPU-Kosten: MF ca. 0,9% des IT-Budgets, x86-Server ca. 0,17% IT-B gl.Op.
    • OSW-Kosten: MF ca. 2,9% IT-B, x86-Server ca. 1,3% IT-B gl.Op.
    • IT-Personal-Kosten: MF ca 10,5% IT-B, x86-Server ca. 36,8% IT-B gl.Op.
    • IT-Betriebskosten: Gemäß zahlreicher Messungen beim MF eindeutig niedriger als bei den x86-Servern gl.Op.
    • Der Architektur-abhängige Output kostet beim MF somit 14,3% des IT-Budgets und bei den x86-Servern 38,3% des IT-Budgets bei gleichem Output: Das Preis/Leistungs-Verhältnis der MFs ist somit um 168% besser als das der x86-Server!
  • Noch viel wichtiger erscheint uns die Schlussfolgerung, dass die IT-Verantwortlichen der Unternehmen endlich mit der Erkenntnis konfrontiert werden müssen, dass die verstärkte Verlagerung neuer Anwendungen auf die mit i.d.R. weniger als 50% der MF-Produktivität produzierenden x86-Server die Entwicklungs-Geschwindigkeit für neue Anwendungen erheblich reduziert und damit die Entwicklungs-Dynamik in Richtung „Digitale Unternehmen“ stark beschädigt!

Realisierung der Zielsetzungen: „BP bei Produktivität“, „BP der Kosten des Unternehmens-IT-Bereiches“ und „Berechnung der Werte ihres VU“

Die Zielsetzungen dieses IT-Beratungs-Schwerpunktes „Best-Practice bei Produktivität und Kosten des Unternehmens-IT-Bereiches“ heißen „zusätzlichen Nutzen produzieren und gleichzeitig Kosten sparen!“ Das klingt erstaunlich, ist aber gar nicht so ungewöhnlich, wie z.B. aus der Automobil-Branche hinlänglich bekannt ist. Bei unserem Thema „Best-Practice bei Produktivität und Kosten des Unternehmens-IT-Bereiches“ sind die Ergebnisse „Evidenz- bzw. Daten-basiert“ und folgendermaßen erklärbar: In der Unternehmens-IT sind bei der Realisierung sowohl die Zielsetzungen „Effektivitäts-Best-Practice“ als auch „Effizienz-Best-Practice“ anzustreben. Dabei definiert die Effektivitäts-Zielsetzung den Einsatz der best-geeigneten Funktionalität: Populär ausgedrückt: „Die richtigen Dinge tun“. Die Effizienz-Zielsetzung dagegen definiert den best-möglichen Einsatz der ausgewählten Funktionalität: Populär: „Die Dinge richtig tun“. Der Beitrag, der aus der optimierten Mischung der gegenwärtig bis zu 4 Computer-Architekturen gewonnen werden kann, da die Einzel-Komponenten unterschiedlich leistungsfähig und teuer sind, ist somit Teil des Effizienz-Potentials. Die BP-Lösung wird relativ einfach erkennbar, wenn man es denn schafft, die Unternehmens-IT-Welt auch „aus der Vogel-Perspektive“, also „holistisch“, und nicht immer nur „aus der Frosch-Perspektive“ oder „induktiv“, wie in dem „Angelsächsischen Kulturkreis“ üblich, zu betrachten. In der nachfolgenden Analyse wollen wir uns wegen der Dringlichkeit der Thematik zunächst v.a. mit der „Realisierung der Best-Practice-Mischung der gegenwärtig bis zu 4 Computer-Architekturen“ befassen.

Die Realisierung der BP-Mischung der gegenwärtig bis zu 4 Computer-Architekturen kann in 2 Teilschritten erfolgen:

  1. „Zusätzliches Produktivitäts-Potential“ und „Einspar-Potential“ im IT-Bereich.
  2. „Einspar-Potential“ im Gesamt-Unternehmen durch die Realisierung des „zusätzliches Produktivitäts-Potentials im IT-Bereich“.

Berechnung der Werte ihres VU

Führungskräfte aus dem Unternehmens-IT-Bereich stellen sich bei den nachfolgenden Ausführungen i.d.R. die Frage, welche Ergebnisse eine Analyse der Unternehmens-IT ihres Unternehmens zutage fördern würde? Um diese sehr berechtigte und auch gewollte Frage beantwortbar zu machen, haben wir die Auswertungen, die in den Excel-Tabellen der Abb. 1,7,9 am Beispiel des durchschnittlichen dt. VU dargestellt sind, auch für jedes einzelnen VU realisierbar gemacht. Wegen der Vertraulichkeit der Ergebnisse sind diese Berechnungen Passwort geschützt. Bis zu 3 Passwörter können von IT-Führungskräften bei IS-O Consulting unter info@is-oc.eit-bp angefordert werden.

„Zusätzliches Produktivitäts-Potential“ und „Einspar-Potential“ im IT-Bereich

Die Erkenntnis über die Höhe des „zusätzlichen Produktivitäts-Potentials“ im IT-Bereich ergibt sich durch Auswertungen der IT-Bereichs-Kennzahlen von (Abb. 1) nach der in (Abb. 7) dargestellten Vorgehensweise.

Produktivitäts-Potential IT-Bereich, Status 2014
 MFp-Serverx86Cl-S+PCSumme
RZ-MA109228 
AE-MA109228 
BS   41 
→ Summe physische IT-MA45277290234
Anwendungs-SW (ASW) (Mio)0,000,150,300,00 
PK/IT-MA (Tsd)88,388,388,388,3 
→ # MA durch ASW0,01,73,40,0 
→ Summe AL-MA45,028,775,449,0 
o Anteil Nutzen (%)47,9%9,6%23,8%18,7% 
→ Produktivität/MA1,06%0,34%0,32%0,38% 
→ Produkt-Vorsprung MF Fkt
- MF vs p-Server3,171,0   
- MF vs x86-Server3,37 1,0  
- MF vs Cl-Server+PC2,79  1,0 
→ Produktivitäts-Potential IT-Bereich    23%
- Zielgrößen70%7,5%10%12,5% 
→ MA-Bedarf65,822,431,732,7153
→ MA-Bedarfs-Änderung-20,86,343,716,345,5
 
→ Einspar-Potential ID durch PP-ITB/J
- ROI Branchen-Durchschnitt: 4:14,0
- IT-Budget38,7
- PP-ITB23,0%
→ Einspar-Potential / Jahr(Mio)35,6
Abb. 7:
Vorgehensweise zur Ermittlung des „zusätzlichen Produktivitäts-Potentials im Unternehmens-IT-Bereich“
am Beispiel eines durchschnittlichen dt. VU

 
Für das durchschnittliche dt. Versicherungsunternehmen ergeben sich die folgenden Werte:

  - Zusätzliches Produktivitäts-Potential: 23,0%

Die Erkenntnis über die Höhe des „Einspar-Potentials“ im IT-Bereich ergibt sich ebenfalls durch Auswertungen der IT-Bereichs-Kennzahlen von (Abb. 1). Die benötigten Auswerte-Algorithmen sind bereits in der Unterlage „IT-Bereichs-Kennzahlen“ von (Abb. 1) eingearbeitet. Das Ergebnis für ein repräsentatives dt. VU lautet wie folgt:

  - Einspar-Potential: 5,09 Mio/Jahr oder 13,1% des IT Budgets

 
Eine Analyse eines repräsentativen Samples von etwa gleich großen VU der dt. VB ergibt das in Abb. 8 dargestelltes Ergebnis.

Übersicht über die TPP auf den gegenwärtig bis zu 4 Computer-Architekturen in der deutschen Versicherungbranche
Abb. 8:
Übersicht über das Einspar-Potential beim IT-Budgets eines Versicherungs-Unternehmens in (%)
in Abhängigkeit vom „Anteil der auf dem MF produzierten Unternehmens-Arbeitslast in (%)“ (Status 2014)

 

Wegen der Aktualität: Vergleich der „Produktivität und Preis/Leistungs-Verhältnis“ des „MF-Servers“ mit der der „x86-Server“

Bei der seit etwa einem Jahrzehnt immer heftiger gewordenen, v.a. Marketing aber auch ideologisch und emotional geprägte Auseinandersetzung über das bessere Preis/Leistungs-Verhältnis der Computer-Alternativen „Mainframe“ oder „x86-Server“ für „kommerzielle Anwendungen“ scheint die zweite Schlüssel-Ziel-Größe „Produktivität der Computer-Architekturen“ nicht einmal bis ins Bewusstsein der Kombattanten gelangt zu sein: Dabei ist diese Einflussgröße aus Unternehmenssicht, Daten-basiert darstellbar, noch bedeutender als das Preis/Leistungs-Verhältnis einer Computer-Architektur! Um auch auf diese zentrale Einflussgröße für Computer-Entscheidungen aufmerksam zu machen, haben wir aus unserem IT-Datenmaterial speziell einen Vergleich der „Produktivität“ des „MF-Servers“ mit dem der „x86-Server“ herausgefiltert. Das Ergebnis ist in (Abb. 9) dargestellt.

Vergleich „Produktivität“ und „Preis/Leistung“ MF vs x86

(Status 2014)
--> ProduktivitätMFx86MFx86 
o RZ-MA1022   
o AE-MA3550   
o andere, welche    
-> Summe physische IT-MA4572   
o Anwendugs-SW (ASW) (Mio)00,3   
o PK / IT-MA (Tsd)88,388,3   
-> # MA durch ASW0,03,4   
-> Summe AL-MA45,075,4   
o Anteil Nutzen (%)47,9%23,8%   
--> Produktivität/MA1,06%0,32%   
-> Produkt-Vorsprung MF Fkt3,371,0   
--> Preis/Leistungs-Verhältnis gleiches Nutzen-Niveaux86 / MF
o HW-Abschreibung CPUs0,330,030,680,130,19
o SSW-Kosten / Jahr3,60,717,53,00,40
o Personal-Kosten3,976,668,328,03,37
o Betriebs-Kosten2,071,384,35,81,34
-> Summe9,948,7820,7736,931,78
--> gleiches Nutzen-Niveau20,836,9   
-> TPP: Totales Preis/Leistungs-Verh.1,78    
Abb. 9:
Vergleich „Produktivität“ und „Preis/Leistung“ MF vs x86.
Beispiel: Durchschnittliches dt. VU (Status 2014)

„Einspar-Potential“ im Gesamt-Unternehmen durch die Realisierung des „zusätzliches Produktivitäts-Potentials im IT-Bereich“

Der IT-Bereich erhält seine Legitimation ausschließlich als Informationsverarbeitungs-Dienstleister, der v.a. Informationsverarbeitungs-Nutzen produzieren soll. Informationsverarbeitungs-Nutzen entsteht in 2 Schwerpunkt-Bereichen: Der „Verfügbarmachung von nützlichen Entscheidungs-Informationen“ und v.a. durch die „Produktivitäts-Steigerung der Mitarbeiter“. Insbesondere das produktivitäts-steigernde Potential der Unternehmens-IT lässt sich in einem 2-dimensionalen Diagramm überzeugend darstellen, wenn man von den Unternehmen eines repräsentativen Samples die Koordinaten „Produktivität der Mitarbeiter“ und „Grad der IT-Unterstützung der Mitarbeiter“ einträgt: In Abb. 10 haben wir als repräsentatives Beispiel das Diagramm: „Maximierung des IT-Nutzens eines Unternehmens“ abgebildet.

IT-Unternehmens-Nutzen-Potential-Erkenntnisse für den VZ Leben
Abb. 10:
Maximierung des IT-Nutzens eines Unternehmens, Beispiel dt. Versicherungsbranche VZ Leben, (Status 2014)

 
Es ist eins von insgesamt 4 Diagrammen zur Abdeckung obersten Ebene der Innendienst-Mitarbeiter der deutschen Versicherungs-Branche. Aus diesen Diagrammen lässt sich auch das Unternehmens-Nutzen-Potential abschätzen, das das „zusätzliche Produktivitäts-Potential der IT“ im Unternehmen verwirklichen könnte: Es erzeugt im Durchschnitt der dt. VB etwa einen ROI von 4:1.
Die Berechnungs-Formel lautet somit wie folgt: „zusätzliches Produktivitäts-Potential“ mal „ROI-Potential“ mal „IT-Budget“.

Unterstützung durch IS-O Consulting

Da wir unser IS Consulting seit 2002 immer stärker über das Internet realisiert haben und viele Daten nach heutigem "Sprech" in der Cloud gespeichert sind, erfolgt unser Consulting fast ausschließlich über das Internet. Dabei bieten wir 2 Consulting-Alternativen an:

  1. Eine "Kurz-Analyse-Version" mit der Zielsetzung, unseren Methodischen Ansatz zu erläutern und zunächst die Frage zu klären, ob ein Einsatz gewinnbringend wäre und die Erkenntnisse auch realisiert werden könnten. Für das dafür benötigte Datenmaterial genügt die Genauigkeit "Pi-mal-Daumen". Diese Version ist kostenlos.
  2. Wenn die Kurz-Analyse-Version zu einem positiven Ergebnis führt und dieses IT-Einspar-Potential auch tatsächlich realisiert werden soll, dann bieten wir als Basis dafür eine "Anleitung zur Realisierung" basierend auf dann von uns erarbeiteten "Qualitäts- und Plausibilitäts-geprüftem Datenmaterial". Die Vergütung kann entweder über einen Festbetrag erfolgen oder über einen Anteil des realisierten IT-Nutzen-Potentials.
  3. Zur Verfügung stellen werden wir auch jeweils eine "jährliche Aktualisierung":
    1. Für die kostenlose Version ein kostenloses Update im Rahmen einer Mitgliedschaft in der von uns gecoachten "Kollaborativen Community".
    2. Für die Festpreis-Vergütungs-Version im Rahmen einer Aufwands-Vergütung. Bei der IT-Nutzen-Anteils-Vergütung ist die Aktualisierung in der Vergütung natürlich enthalten.

Einordnung dieses Themas in das IS-OC Consulting Know-how-Portfolio und die Bedeutung für die IT-Branche

Die "Vision von IS-O Consulting war und ist die Verfügbarmachung von Entscheidungs-Erkenntnissen zur Realisierung des IT-Unternehmens-Nutzens auf Best-Practice-Niveau durch Data- und Decision-Mining mit Winners-only-Realisierung". Das Thema „Best-Practice bei Produktivität und Kosten des Unternehmens-IT-Bereiches“ ist bei unserem IS-O Consulting nur ein „Neben-Produkt“, allerdings ein nicht nur intellektuell hoch interessantes, wie die unglaublichen Fehleinschätzungen praktisch der gesamten IT-Fachwelt, der IT-Wissenschaft wie auch der IT-Produkte-Hersteller, in den letzten 20 Jahren zeigt, sondern auch ein kommerziell sehr bedeutendes: Der IT-Anwender-Nutzen beträgt bereits in der deutschen Versicherungs-Branche mindestens € 1,32 Mrd pro Jahr und das (MF+Storage)-Umsatz-Potential mindestens € 80,3 Millionen, wobei etwa 75% hoch-profitabler SSW-Umsatz wäre. Die Profitabilität hat bei gegenwärtigen Preisen einen ROI = 6,4:1.

Bemerkenswert erscheint uns darüber hinaus die Erkenntnis, dass bei einem Vergleich insbesondere der Computer-Architektur-Alternativen MF und x86-Systeme, die seit 10-15 Jahren auch für Enterprise Computing diskutiert werden, der MF in der „TPP“ (Total Price Performance) so viel preiswerter ist, dass er bis zu einer Erhöhung der MF-SSW-Preise um 201% oder 272,0 Mio/Jahr dieses bessere TPP behalten würde! Die dafür notwendige Aufklärung liefern die Geschäftszahlen: Nach unserem umfangreichen Datenmaterial gibt es mehr als 10 Mal so viele installierte MF wie installierte x86-Systeme eingesetzt für Enterprise Computing. Wenn man annimmt, dass die SSW-Entwickler von Microsoft nicht fundamental produktiver sind als ihre Kollegen bei IBM, dann müsste die von ihnen entwickelte SSW bei gleicher Leistungsfähigkeit entweder 10 Mal so teuer verkauft werden oder sie würde bei gleichem Preis nur etwa 1/10 des Leistungsumfanges der MF-SSW beinhalten können. Die Tatsache, dass zur Produktion des gleichen Outputs bei den x86-Systemen in der deutschen Versicherungsbranche 2,5-3 Mal so viele IT-Mitarbeiter benötigt werden, zeigt diese Konstellation mit wissenschaftlicher Eindeutigkeit und die hohe Überlegenheit des MF für Enterprise Computing! Dies ist auch deshalb so bedeutend, weil die IT-Personalkosten in der dt. Versicherungsbranche inzwischen bei ca. 59% des IT-Budgets angelangt sind mit weiter steigenden Tendenz. Die objektive Schlussfolgerung daraus lautet: Die MF-Anbieter sollten noch wesentlich mehr Productivityware anbieten, denn dafür gibt es offensichtlich einen erheblichen Bedarf zu attraktiven Preisen.

Diese Erkenntnisse über das MF-Geschäfts-Potential für die dt. VB lassen sich natürlich auch auf den Unternehmens-IT-Einsatz weltweit hochrechnen. Nach unserem seit über 30 Jahren eingesammelten Datenmaterial beträgt das IBM (MF+Storage)-Umsatz-Potential bis zu $ 26,2 Mrd pro Jahr: Bei einem IBM Umsatz 2016 von $ 79,9 sind das offensichtlich keine Peanuts.

Unser Hauptprodukt bleibt aber die „Verfügbarmachung von Entscheidungs-Erkenntnissen zur Realisierung des IT-Unternehmens-Nutzens auf Best-Practice-Niveau durch Data- und Decision-Mining“! Es adressiert ein IT-strategisch und volkswirtschaftlich noch viel wichtigeres und größeres „zusätzliches IT-Anwender-Nutzen-Potential von bis zu ca. 45% des Aufwandes für die Angestellten der Unternehmen“, abhängig von der Qualität des Realisierungs-Teams und dem investierten Aufwand. Zur Realisierung dieses IT-Anwender-Nutzen-Potentials müssten die IT-Unternehmens-Investitionen um maximal 65% erhöht werden. Die Profitabilität dürfte bei den ersten Realisierungs-Projekten bei einem ROI = 4:1 angesiedelt sein und gegen Ende auf einen ROI = 2:1 zurückgehen. Wiederum eine Winners-only-Situation!

Eine ausführliche Beschreibung des von uns entwickelten "Methodischen Lösungsansatzes zur Gewinnung der Entscheidungs-Erkenntnisse zur Realisierung des IT-Unternehmens-Nutzens auf Best-Practice-Niveau" haben wir unter www.is-oc.com/dig veröffentlicht. Dazu gehört auch ein "IT-Unternehmens-Nutzen-Rechner" zur Ermittlung des individuellen unausgeschöpften IT-Unternehmens-Nutzen-Potentials.

Zusammengefasst:
Die Vision unseres IS-Optimierungs-Consultings sind "Unternehmens-IT Best-Practice"-Lösungen mit "Winners-only-Realisierungen"

Kommunikation

Der von uns entwickelte Methodische Lösungsansatz zur Realisierung unserer Vision eines IT-Optimierungs-Consultings war von Anbeginn an ausschließlich Daten-basiert! Deshalb war es nur Lösungs-immanent, dass wir die Speicherung der benötigten IT- und Unternehmens-Daten und die Realisierung der Verarbeitungsschritte sukzessive auf Computer übertragen haben. Eine Evolution, die natürlich längst abgeschlossen ist. Ausgesprochen hilfreich war dabei die rasche Entwicklung des Internets bis hin zu den Funktionen "Speicherung in der Cloud" und "Kommunikation per Web-Conferencing", die wir seit langem als integralen Bestandteil unseres Lösungsansatzes einsetzen.

Damit können wir mehrere völlig neuartige Consulting-Alternativen anbieten:
  • Ein bisher nicht mögliches "Dynamisches Consulting" das sich durch die oft sehr interessante zusätzliche "What-if-Simulations-Möglichkeit" auszeichnet.
  • Ein "Do-it-yourself" Consulting als diskrete "Schnupper-Einführung” oder auch zur "Fortschreibung von schon vorhandenen Ergebnissen".

Auch der Daten- und Erkenntnisse-Gewinnungs-Ansatz ist nach unserem Erkenntnisstand neu:
  • Wir gewinnen unser Daten- und Erkenntnis-Material sowohl "durch eigene Forschung, Entwicklung und Auswertungen" als auch durch eine
  • "Kollaborative Community": Durch sie haben wir nicht nur Zugang zu qualitativ hochwertigen Daten-basierten Gegenwarts-Erkenntnissen sondern auch zu kreativen Planungs-basierten Zukunfts-Erkenntnisse.
Die Kommunikation erfolgt über Internet und Telefon mit den Funktionen "eMail", Excel, Word, Power-Point und PDF mit Speicherung in einer Cloud.
Interessenten empfehlen wir zur Kontaktaufnahme unsere eMail-Adresse info@is-oc.com.
Anmerkung: Twitter und Facebook erscheinen uns eher ungeeignet.

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